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Erfolgreiches Bitten
Altershamer Feuerwehr findet Patenverein für Jubiläumsfest

26.04.2024 | Stand 26.04.2024, 15:47 Uhr
  
Johanna Maier


Beim Patenbitten: (von links) Christian Reitberger (stv,. Kommandant der FFW Altersham), Vertrauensmann Matthias Wochinger, Bürgermeister Wolfgang Beißmann, der Altershamer Kommandant Michael Wimmer, Sebastian Rieger (2. Vorsitzender der FFW Pfarrkirchen), Alexander Hohenthanner (2. Kommandant FFW Pfarrkirchen), Walter Geisperger (Vorsitzender FFW Pfarrkirchen) Tobias Wimmer (Kassier FFW Altersham) und der Vorsitzender der FFW Altersham, Bernhard Lechner. − Foto: Maier

Gründungsfest feiert die Feuerwehr Altersham im Jahr 2025, und zwar vom 30. April bis 4. Mai. 100 Jahre alt wird die Wehr dann. Und wie es bei solch großen Festen guter Brauch ist, gab es dazu vorweg ein Patenbitten.

Mit einer Delegation aus Vorstandschaft und aktiven Mitgliedern machten sich die Altershamer auf den Weg zur Feuerwehr Pfarrkirchen. Hier stellte sich die Gruppe am Parkplatz auf. Andrea Moosbauer und Simon Lindinger zogen einen geschmückten Bollerwagen, beladen mit zwei Fässern Bier. Im Gefolge Walter Reitberger an der Teufelsgeige, Philipp Schölzig am Akkordeon und die Festdamen. Von einem Spalier der Pfarrkirchner Wehr wurden die Bittsteller am Eingang des Feuerwehrhauses erwartet und sogleich vom Vorsitzenden Walter Geisperger begrüßt.

Für Patenbraut Laura Doblinger hatten Vorstand Bernhard Lechner und seine Altershamer Wehr einen schönen Blumenstrauß mitgebracht – „als kleine Bestechung“, wie er meinte. Begleitet von der Band „112“ mit Lena Ellinger und Gerald Wimmer ließ man sich zunächst das Essen schmecken, ehe es „ernst“ wurde.

Festdamen vorgestellt

Vorsitzender Lechner stellte die Festdamen vor: Trauermutter Rosina Wimmer, Fahnenmutter Andrea Meiereder, Fahnenbraut Martina Meiereder, Festbraut Veronika Wimmer und Patenbraut Patricia Bauer. In Versform trug er dann seine Bitte um die Übernahme der Patenschaft zum Jubiläum vor: „Drum san ma noch Pfarrkirchen kemma heit, dass ma offiziell a’frang, wos uns natürlich narrisch gfreit.“ Humorvoll verwies er auf den Bollerwagen mit den zwei Fässern Bier und meinte, man könne das Ganze sogleich per Handschlag besiegeln.
Viele Aufgaben zu erledigen
„So einfach geht das nicht“, dämpfte sein Pfarrkirchner Amtskollege Walter Geisperger die Hoffnungen. Kommandanten Gerald Wimmer und Bandkollegin Lena Ellinger moderierte dann den Abend. Zu allererst musste eine Mannschaft, bestehend aus den Vorsitzenden der beiden Wehren, mit einem Strahlrohr Teelichter auspusten, was sich bei weitem nicht als leichte Aufgabe erwies. Aber das Team Altersham schlug sich gut. Dann war ein Wettrennen mit Bobbycars angesagt. Wieder in Teams eingeteilt mussten per Feuerwehrhelmen „Brandstellen“ gelöscht werden. Eine Rennstrecke in der Halle, ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen und mitfiebernde Teams auf beiden Seiten – ein 1:1 war die Folge. Die Pfarrkirchner Mannschaft hatte leichte Vorteile, aber das Löschergebnis der Altershamer war grandios.
Beste Stimmung herrschte. Es wurde geschunkelt und gesungen, geklatscht und getanzt. Lena Ellinger machte sich erneut auf die Suche nach einem Team von besten Kandidaten. Jetzt galt es, auf Zeit eine Saugleitung zu kuppeln. „Ihr habt das Spitze gemacht“- lobte Geisperger die Kontrahenten und erklärte sie zum Sieger.

Nach dem Scheitl endlich ein „Ja“

Noch einmal sollten zwei Mannschaften Nervenstärke beweisen. Ein lustiges Trinkspiel war angesagt, bei dem viel Fingerspitzengefühl nötig war. Schließlich folgte die „Königsdisziplin“: das Patenbitten auf dem Scheitl. Und dann sagten die Pfarrkirchner endlich „Ja“. Vorsitzender Lechner überreichte an Kollege Geisperger als Dankeschön ein geschnitztes Holztaferl.


 
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