ARTIKEL der Passauer Neuen Presse vom 15.01.2008

Brand richtet großen Schaden an


Feuer in Schuppen greift auf Wohnhaus über - Einsatzkräfte haben Lage schnell unter Kontrolle


Einsatzfoto
 
Dicke Rauchschwaden drangen beim Brand aus dem Haus. Ursache für das Feuer war vermutlich im Schuppen entsorgte Asche. (Foto: Hien)



Pfarrkirchen. Sachschaden in Höhe von 100 000 Euro ist gestern Vormittag bei einem Brand in einem Wohnhaus in Reichenberg entstanden. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand.
Nach Angaben der Kriminalpolizei Passau hat der Anbau des Hauses Feuer gefangen. Die Schwester des Besitzers bemerkte gegen 10.45 Uhr den Brand und alarmierte sofort die Rettungskräfte. Zwar stand bei deren Ankunft der hölzerne Anbau bereits in Flammen und das Feuer hatte wegen der Holzverkleidung und der Wärmedämmung von der Terrasse auf den Dachstuhl übergegriffen, doch die Feuerwehrmänner konnten ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindern. Über die Drehleiter stiegen zwei Aktive aufs Dach, wo sie damit begannen, auf einigen Quadratmetern Fläche die Schindeln abzudecken. Auf diese Weise gelangten sie besser an den Brandherd und konnten alle Glutnester beseitigen.
Die Räume in dem Haus blieben durch das schnelle Eingreifen der Wehren vom Feuer verschont, was wegen der starken Rauchentwicklung im Gebäudeinneren zunächst unklar war. Dennoch ist der Schaden beträchtlich. Zum Zeitpunkt des Unglücks befand sich nach Angaben der Polizei niemand im Wohnhaus.
Schon nach kurzer Zeit hatten die Feuerwehren aus Pfarrkirchen, Bad Birnbach, Triftern, Postmünster, Untergrasensee, Reichenberg, Altersham und Waldhof den Brand ganz unter Kontrolle. Auch das BRK war mit zwei Einsatzwägen vor Ort, brauchte aber nicht einzugreifen.
Ausgelöst wurde das Feuer vermutlich durch im Schuppen entsorgte Asche aus dem Kachelofen. Die Kripo Passau nahm deshalb die Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung auf.
rap